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Breites Angebots-Spektrum gibt es nicht nur in großen Städten - Selbständige planen Jahr der offenen Tür - 26.01.2017 12:43 Uhr

BETZENSTEIN/PLECH - Handel, Handwerk und Dienstleister sind in Betzenstein und Plech gut aufgestellt. Wie gut, wollen die Mitglieder im Bund der Selbständigen mit einer besonderen Aktion zeigen ...


MEIN BDS - Magazin für Selbstständige  Unternehmer - Ausgabe 04/2015 | Seite 14

Es war einmal ... die Webseite


Sie ist inzwischen so normal wie eine Telefonnummer oder eine Adresse: die Webseite. Kaum einer macht sich noch Gedanken darüber, ob man eine braucht, oder nicht – sie ist zum Standard geworden. Dabei ist die Geburtsstunde der Webseite ...

... noch gar nicht so lange her. Steffen Menzel ist Geschäftsführer von „PlatformElements“, einer Internet-Service- Agentur. Er kann sich noch gut daran erinnern, wie alles angefangen hat.

Es war gerade noch im letzten Jahrtausend, am 13. November 1990: Der britische Physiker Tim Berners-Lee vom Schweizer Kernforschungszentrum CERN schaltete die erste Homepage der Welt. Dieses Ereignis gilt gemeinhin als Geburtsstunde des Internets mit all seinen Milliarden Websites. Kurioserweise ist diese erste Homepage selbst heute, nach 25 Jahren, „on“, also erreichbar unter http://info.cern.ch/.

Doch was hat sich seit diesen Internet-Urzeiten bis heute alles so getan? Nun, es gab beispielsweise zwölf Versionen der Programmiersprache HTML, in der die meisten Websites geschrieben sind. Statistisch betrachtet, ist also eine Sprachversion und damit eine Webseite bereits nach circa zwei Jahren „ein alter Hut“. Und ehrlich gesagt: Wer möchte schon heute noch guten Gewissens eine Homepage haben, an der sechs Jahre nichts gemacht wurde? Das ist, wie wenn man Mode aus den 80er Jahren trägt: Es wirft ein schlechtes, „ungepflegtes“ Bild auf die Firma.

Dasselbe gilt für den Werdegang der Grafiken auf den Websites: Zuerst gab es die nämlich gar nicht. Es musste auf einen Weblink geklickt werden, damit sich ein Bildchen öffnete oder zum Download bereitstand. Etwas später konnten dann kleine Bildchen mit auf der Homepage eingebunden werden – aber bitte nicht zu viele und nicht zu groß! Mit vorrückenden Jahren und größerer Bandbreite wurden die Bilder dann auch animiert. Wackelnde Menschen, Tiere oder Symbole machten aus jeder ruhigen und sachlichen Homepage ein zuckend, buntes Ungetüm. Zu dieser Zeit, Mitte der 90er, war es ebenfalls schon möglich, Musik oder Klänge mit auf die Homepage einzubinden. Wenn diese Klänge mit den animierten Bildern zusammentrafen, war oftmals die Grenze des Erträglichen überschritten. Das muss sich irgendwie auch Adobe gedacht haben. Jedenfalls kurz vor der Jahrtausendwende tauchte eine Technik namens Flash auf. Sie brachte ein eigenes Plugin im Browser mit, und einen externen Player. Und siehe da: Von nun an konnten Texte, Filme, Bilder und Musik miteinander szenisch aufbereitet und auf den Webseiten dargestellt werden.

Langsam aber sicher begann man, sich verstärkt mit dem Design von Webseiten auseinanderzusetzen. Flash schien die gestalterischen Möglichkeiten ins Unendliche zu erweitern. Die Webseiten wurden erwachsen, seriös und durchdrangen immer mehr den Alltag. Ein großes, aussagestarkes Bild wurde zunehmend in voller Homepagebreite als oberstes Element auf Websites gestellt. Das war der Anfang der „Header“, die heute die meisten Seiten zieren. Den letzten großen Schub brachte die „Javascript“-Technik. Nun konnten einfach ganze Bildergalerien, mit schier endlosen Effekten, auch in die Header eingebaut werden.
Können Sie sich noch erinnern? Es sind nur 25 Jahre gewesen …

»Statistisch betrachtet,
ist also eine Sprachversion und damit eine Webseite
bereits nach circa zwei Jahren „ein alter Hut“.«

Steffen Menzel ist Geschäftsführer des Familienunternehmens
„PlatformElements“, einer Internet-Service-Agentur. Er hat sich
auf die Bereiche Internetauftritte und -applikationen, Computer,
IT und Netzwerke sowie Marketing und Werbung spezialisiert. 

Weitere Informationen unter www.platformelements.com oder unter 09244/985631.